
Mein Stammhalter ist 5 Jahre alt und wir lesen nun seit über einer Woche Jim Knopf!
227 Seiten ist ein toller Lesespaß nicht nur für meinen Stammhalter sondern auch für meinen Ehegatte und mich ( die natürlich die Bilder der Augsburger Puppenkiste vor Augen haben). dabei ich mich z.B. beim kleinen Edelmann Trenk über die schwierige Sprache geärgert habe finde ich Micheal Endes Stil einfach gut.
Wenn es nach meinem Stammhalter ginge könnte ich ihm das Buch den ganzen Tag vorlesen. dennoch ich denke auch wenn er später selbst lesen kann wird er noch viel Spa an dem Buch haben. von daher von mir ein klares kaufen leider bekommt man diese Bücher kaum gebraucht.
Dieser kauf lohnt sich wirklich
Besonnenheit diese Rezension ist tatsächlich über das Buch.
Vorab es ist ein sehr gutes Schmöker das ich meinem Stammhalter vorlesen werde wenn er erst mal im Vorschulalter ist – allerdings mit Erklärungen. Und vielleicht können mich ja andere über folgendes aufklären:
Warum sind Jim’s Lippen dick gezeichnet? warum hat er nicht Lesung und Brief gelernt? (Ich wohne in den USA und daher ist die richtige Akkuratesse und Beurteilung Schwarzer wichtig.)
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch denn man kann und will ja Michi Ende dem Konstruktionszeichner F.J. Tripp sowie Oehmichen’s Puppenkiste nichts unterstellen: Jim ist klar einer der beiden Helden der Geschichte. Zweck macht ganz klar deutlich dass ihm an Gleichheit aller Volk gelegen ist indem eine Hauptfigur schwarz ist die andere durch Russ auch weitere Hauptakteure Chinesen sind (u.a. schon seit dem Babyalter hochintelligent) Minoritäten vorgestellt werden die allesamt interessante und zuvorkommende (das) Eigentliche sind die man unbedingt kennenlernen möchte: der Scheinriese der Halbdrache. letzten Endes verloben sich Li Si und Jim ja auch. Und hoffentlich lernen wir 40 Jahre später dass das zusammen leben aller Ethniken das normalste der Blauer Planet ist. (Mein Sohn stammt aus Korea.)
Warum hiess es im Orig. Reich der Mitte aber seit 1983 Mandala?
Warum nennt Jim Frau Waas manchmal Mutter aber manchmal Fr. Waas? Sie ist seine `wirkliche’ oder `richtige’ Alte d.h. ich streiche jene Verweise zu Jim’s leiblicher Mutter als seine vermeintlich `richtige’. Ein adoptiertes Knirps so wie wir es unserem Sohn beibringen werden hält seine leiblichen Eltern in Ehren. Wir nennen uns schlicht seine Eltern wie das ja alle Erziehungsberechtigte auch tun (in Adoptivfamilien wird nicht zwischen `richtigen’ und nicht-richtigen Erziehungsberechtigte unterschieden allerdings zwischen `Eltern’ und `leiblichen Eltern’). derma alle in Lummerland Jim als nicht-Adoptierten ansehen – trotz der unterschiedlichen Teint – ist entweder ein geistreiche Bemerkung oder soll Farbenfehlsichtigkeit (im positiven Sinn) darstellen.
Frau Waas ist diejenige die ihn aufnimmt und erzieht nicht Herr(n) Ärmel was mit dem Familienbild der späten 50er zu vereinbaren ist. gewiss ist sie es es auch die alle bewirtet und die Verlobungskleider näht wiederum nicht Herr Ärmel. dessen ungeachtet vielleicht war es ja auch Endes Fragestellung zu zeigen: Männer tagein tagaus am Strand mit Bowlingspieler und Regenschirm zu laufen und dem Nichtstun zu frönen so geht’s nicht.
Wiederum erhält Jim dann allerdings eine Pfeife als Verlobungsgeschenk während er Li Si ein Wachbrett gibt weil alle Mandalanier ja so gerne waschen.
Wie gesagt die Bücher werde ich unserem Sohn vorlesen und die Aufführungen der Puppenkiste gehören schon jetzt zu seinen und meinen Lieblingssendungen.
Wünsch ich mir schenkt es mir
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