Bad Boys
der film ist ein mieser schinken!
sozialkritische Aspekte werden nicht aufgeworfen – in diesem film geht’s nur darum – wer der “coolere Knastbruder” ist – lächerlich;
DVD-Qualität (besonders die Bildqualität) inakzeptabel schlecht
Wünsch ich mir schenkt es mir
schön bevor er 1983 die Hauptrolle im knallharten Drama Bad Boys übernahm hatte Sean Penn im TV-Film The Killing of Randy Webster bereits sein viel versprechendes Fähigkeit bewiesen eine denkwürdige Nebenrolle in Die Kadetten von Bunker Hill gespielt (neben Newcomerkollege Tom Cruise) sowie in der Person (Theater) des ewig zugedröhnten Jeff Spicoli in Ich glaub’ ich steh’ im Wald den definitiven kalifornischen Surfertyp geschaffen. Es war aber Bad Boys der Penns Ruf als seltenes Anlage zementierte — als Schauspieler dessen Fähigkeiten seine Jüngling (etwas) vorgeben strafen der eine Tiefsinn und Reife beweist von denen seine gleichaltrigen Schauspielerkollegen nur träumen können. diese Gravität und emotionale Schlund ist allgegenwärtig in Penns Darstellung des jugendlichen Mick O’Brien eines chronischen Straftäters dessen Einweisung in eine Erziehungsanstalt in Chicago vorherbestimmt gewesen zu sein scheint. Was “Erziehung” angeht so ist die Vorrichtung (für) kaum geeignet — es handelt sich dabei vielmehr um ein Bau für Problemjugendliche und um einen Brutstätte für all die gesellschaftlichen Missstände die dafür sorgen dass die Jungs überhaupt erst hierher kommen. Mick ist da weil er an einer Schießerei nach einem verpfuschten Drogenüberfall auf den Straßengangsterrivalen Paco Moreno (Esai Morales) beteiligt war dessen jüngerer Blutsverwandtschaft getötet wurde als Mick ihn mit dem Fluchtauto versehentlich überrollte.
Die allgemeine Überfüllung der Jugendstrafanstalten hat zur Folge dass Mick und Paco in die selbe Institution eingewiesen werden (eine der wenigen glaubwürdigen Momente in diesem Film) was schließlich zu einem ziemlich vorhersehbaren Showdown führt der die Beherrschung in dieser Jugendstrafanstalt auf die Spitze treibt. Es ist schade dass dieser Zusammenfassung letztendlich nicht das hält was die erste überragende Vierundzwanzigstel eines Tages des Films verspricht. Bad Boys bleibt aber dennoch ein bemerkenswert authentisches sogar rührendes Portrait eines unruhigen Jugendlichen dessen peinigen von durchdachten und zutiefst emotionalen Charakterentwicklungen vermittelt werden. Spielleiter Rick Rosenthal (der bereits bei Halloween II Regie führte) erhält innerhalb des kalten Gemäuers der Erziehungsanstalt einen lebhaften Zweck für die Örtlichkeit aufrecht und durch die Darstellung Penns sowie einer ausgezeichneten Einnahme in den Nebenrollen (darunter auch Ally Sheedy in ihrem Filmdebüt als Micks Freundin) erweist sich Bad Boys als einer der besten Filme seiner Artikel Er zwingt den Betrachter sich ernsthafte Gedanken zu machen über gefährdete Jugendliche und den richtigen Weg ihre bedrohten jungen leben zu verbessern — oder wenigstens zu erhalten.
Super geil!
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