Die Reise der Pinguine

Die Reise der Pinguine

Dem Spielleiter dieses Filmes sollte man in der Südpolgebiet ausetzen. Da hat er fantastische Bilder und eine faszinierende Saga über die jährlichen Strapazen der Kaiserpinguine und was macht er damit?
In einem schlimmen Anfall von Vermenschlichung lässt er die Tiere sprechen und pseudo-philosophieren dass es einen schüttelt. unhaltbar wirds dann erst recht wenn die kleinen Pinugs anfangen zu sprechen und ganz wie kleine Kinderlein sagen: “Huch ist das kalt hier? Es kitzelt so unter den Füßen…”
Wie gesagt Luc Jacquet gehören die Ohren abgeschnitten.

Zum Glücksgefühl gibt es diese Special-Edition auf der gibt es nämlich eine weitere Informations-Tonspur gesprochen von Sky Dumont. Herrgott Sky dank!

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schlagartig kommt oft. welche alte Banalität trifft auch für Die Fahrt der Pinguine zu denn die Beobachtung des Franzosen Luc Jacquet entwickelte sich zur Überraschung aller Beteiligten und Fachleute zu einem der größten US-Kinohits des Jahres 2005 und zur erfolgreichsten Dokumentation aller Zeiten. Das verwundert ein wenig denn die populäre Attraktion eines Films über Kaiserpinguine und ihren harten Überlebens- und Fortpflanzungskampf im antarktischen Winterzeit scheint doch ziemlich überschaubar zu sein.

Ein Gutteil seines Erfolgs schuldet Die Fahrt der Pinguine wohl der Fakt dass ihn amerikanische Christen-Gruppen als Missionsmaterial entdeckten und ihm die Propagierung von Einehe korrekter Kindererziehung und einer gottgeführten Wildnis andichteten. Vorwürfe machen sollte man dem Schicht diese Fehlinterpretation allerdings nicht denn er kann nicht wirklich etwas dafür. sondern erweist sich Die Reise der Pinguine als eine manchmal verniedlichende (der Einsatz von Voiceover-Stimmen für Pinguin-Eltern und -Kinder wirkt etwas albern) handwerklich aber hervorragend gemachte Erkenntnis die mit ihren atemberaubend schönen Bildern aus dem ewigen Eis tief beeindruckt. Luc Jacquet und sein Kollektiv verbrachten ein Anno in der Südpolgebiet und kämpften ebenso wie ihre tierischen Protagonisten mit der lebensfeindlichen Witterung.

Das Ergebnis: Härte und Dunkel des antarktischen Winters sind in den Film-Aufnahmen für den Publikum fast physisch fühlbar. So gesehen rechtfertigt sich auch der große Fortuna denn nur wenige Filme waren 2005 faszinierender und einnehmender als der lange Marschmusik der Kaiser-Pinguine. — Frank-Michael Helmke

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