The Chaplin Collection 1

The Chaplin Collection 1

“The Chaplin Collection” gehört in jedes Charlie Chaplin-Fanregal: diese erste Stück enthält die Filme “Moderne Zeiten” “The Kid” “Lichter der Großstadt” und “Der Zirkus”; hinzukommend umfangreiches Hintergrundmaterial mit Dokumentationen Making-of’s Chaplins privatem Filmarchiv und vielem mehr.

Die vier – auf ihre Art allesamt eindrucksvollen bezaubernden – Filme im Einzelnen zunächst “Moderne Zeiten”:
Mit dieser letzten “Clown-Komödie” aus dem Jahr 1936 bringt Chaplin seine Besprechung am immer unmenschlicher werdenden Industriezeitalter in dem der Humanoid mehr und mehr zum austauschbaren Ritzel in einem gigantischen Fertigungsprozess degradiert wird zum Ausdruck; zum letzten Mal auch trotzt Chaplin hier dem Tonfilm und zieht gleichermaßen den Verdacht der US-amerikanischen Großindustrie auf sich. Im faschistischen Bundesrepublik Deutschland und Italien wird der Film erwartungsgemäß sabotiert und verboten.

“The Kid” von 1921:
Zusammen mit dem erst sechsjährigen Jackie Coogan der mit diesem Vergütung zum Kinderstar avanciert dreht Chaplin seinen ersten Langfilm. “The Kid” ist aber noch mehr als ein “echter” Film: angesichts das ihm anvertraute Knirps kommt eine tragische und pathetische Modul hinzu Chaplins unerreichbares Mimenspiel und die für ihn typische Situationskomik lassen das Opus aber zu keinem Zeit kitschig erscheinen. Chaplin reflektiert in diesem Sendung seine entbehrungsreiche Kindheit in den Londoner Armenvierteln was ihm von Kritikerseite viel Lob einbringt.

“Lichter der Großstadt” von 1931:
In “City Lights” – wie der Fotofilm im Urschrift heißt – ist Chaplin wieder in seiner gewohnten Teilung als den Widerständen der modernen Welt trotzender Tramp zu sehen. Der Streifen ist zugleich eine Liebesgeschichte denn Charlie hat sich in eine blinde Blumenverkäuferin verliebt – und versucht sich um das Besitztum für eine rettende Augenoperation aufzutreiben sogar als Preisboxer (eine herrliche Szene). “Lichter der Großstadt” wird zu einem der erfolgreichsten Filme für Chaplin der damit auf tragikomische Weise die Konventionen der bügerlichen Körperschaft attackiert.

“Der Zirkus” von 1928:
Dieser Belag blieb seinerzeit etwas hinter den Publikumserwartungen zurück zumal Chaplin mit “Goldrausch” von 1925 (mein unangefochtener Favorit Fetzen der “The Chaplin Collection 2″) den vielleicht besten Belag seiner Schauspielkarriere gedreht hatte. Auf der Entkommen vor der Polente gerät Charlie als Hilfsarbeiter in einen Zirkus und übernimmt – mehr oder weniger zufällig – die Part des Manegenclowns.

Alles in allem lohnt sich die Investition dieser Chaplin-Box mit Sicherheit denn sie führt vier tolle Filme mit teilweise nie gesehenem Bonusmaterial zusammen; von mir gibt es dafür die verdiente Höchstpunktzahl.

Dieser kauf lohnt sich wirklich

zuletzt ich als jüngerer Filmfan war überrascht wie so alte Filme es schaffen mich zu begeistern. stumm Schwarz-weiß aber genial. Die Filme sind lustig und zugleich kritisch. Würden es doch nur viele der schlechten neuen Filme schaffen mit den unglaublichen technischen Durchschnitt berechnen die ihnen zu Verfügung stehen soviel in einen Film zu packen. Für jede Altersklasse zu empfehlen!

Man Geill

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