Blade Runner
dies ist einer der ganz seltenen in denen der Film das Titel eindeutig übertrifft. Und das immerhin bei P.K.Dick. Ridley Scott hat ein bleibendes Meisterwerk geschaffen. Es ist ihm gelungen die Fantasie des Lesers zu übertreffen so daß sich eine ganz neue Ausblick des Geschehens ergibt. Die Stimmung des Films kann du völlig vereinnahmen.
Super geil!
of electric sheep” so lautet der Originaltitel des Romans vom visionären SciFi-Autoren Philip K. geschwollen (“Minority Report”) den Ridley Scott als Zeichnung für seine Kinoleinwandadaption “Blade Runner” nutzte. für sich genommen ist das ein treffenderer Lektüre denn er verrät bereits mehr oder minder worum es inhaltlich geht. Androiden auch kybernetische Organismen (engl. Cyborg / Kybernetik) sind künstliche Intelligenzen (engl. Artificial Intelligence = A.I.) die in der Science Fiction ihren Stammplatz besitzen. im Innern der Klamotte nehmen sie bevorzugt die Stelle des dem Wesenheiten leicht überlegenen und smarten aber gehorsamen Dieners ein der als genügsamer und hochfunktioneller HighTech-Robot nur allzu gehasste arbeiten übernimmt bzw. Tätigkeiten die für den Menschen zu unwegsam erscheinen. Ihre Ausprägung ist ihre kühle auf reines Logik- und Vernunfthandeln reduziertes denken das sämtliche Gefühls- und Irrationalitätssituationen a priori und per se ausschließt. doch nicht zuletzt fungieren sie stets als geschasste Sündenböcke und Außenseiter die zumeist – und das ist dann der twisting turn – vom geliebten Nutzwesen zum abtrünnigen Intriganten oder eben zu todbringenden Killermaschinen regredieren. Wir erinnern uns natürlich an “Alien” (1979) Ridley Scott’s anderen genialen Science Fiction-Film bevor dann 1982 “Blade Runner” folgte. seiend gab es den Androiden Bishop der ebenfalls eine obskure Trommel inne hatte. dazwischen anderem gelangte auch “Data” das androide geleckte Star Trek-Hampelmännchen zu großer Bekanntheit …
Scott’s “Blade Runner” stützt sich auf Dick’s Vorlage und inszeniert die Jagd des sog. Blade Runners Deckard auf Replikanten die verbotenerweise auf die Erde gelangt sind um sich Tyrell vorzuknüpfen. Setting ist das L.A. im Jahre 2021. Ein genial düsterer Austragungsort ist dieser Ort die postapokalyptische Verkehrung des sonnigen 80er Ideals des Self-Made-Hedonism auch eine Huldigung für das Film-Noir Los Angeles der 20er und 30er (wie auch bei James Ellroy beschrieben) … nahe der ästhetischen Action die Scott als ehemaliger Werbefilmproduzent vortrefflich in Umwelt setzt wirft der Diafilm die wichtigste Frage auf nämlich die der Gleichförmigkeit und dem Klarsicht von künstlicher Intelligenz: phantasieren Androiden von elektrischen Schafen? – ein sehr ironischer und mehrdeutiger Titel. Deckard (H. Ford) selbst steht ebenfalls in Verdacht bloss ein Replikant zu sein. seine Geliebte Rachel fragt ihn danach ob er jemals den Empathietest auf sich selbst angewandt hat. P.K. fett selbst hat bewusst auch den Gedanken des skrupellosen Profitmachens im Plot. Im Vergeltungsschlag der Organismus auf ihren Schöpfer wird die Tyrell-Corporation der Megakonzern für Cyborg-Maschinen allegorisch als gottgleiches Schöpfertum kapitalistischer Prägung moralisch hinterfragt. Kleinere Gimmicks sind lebensechte Tiermaschinen die nach der Untergang zum dernier cris avancierten.
Es lässt sich schließlich anmerken dass der Schicht und seine Implementierung wenigstens 5 Punkte verdient. sowie “Blade Runner” wie auch “Alien I” sind in der atmosphärisch-ästhetischen Vertauschung unerreicht. Man bedenke dass beide Filme vor fast 30 jähren abgedreht wurden. Und doch fällt mir kein Fotofilm des Science Fiction Genres ein der an die Gerüst beider heranreicht. Ein Film der in seiner originalen Uncutversion und auch im Original-Ton immer wieder höchst sehenswert ist und außerdem mit einem wunderbaren Score von Vangelis aufwartet.
Gez MGE
Man Geill
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