Alanis Morissette – Live in the Navajo Nation

Alanis Morissette - Live in the Navajo Nation

Bei der DVD “Alanis Morissette – Music in High Places” handelt es sich um eine 53-minütige Gemisch aus Aufzeichnung über Alanis Morissette zu Visite bei den Navajos und neun unplugged-Liedern (Baba That I would be good No pressure over Cappuccino UR Heart of the House Your House I was hoping Uninvited und Ironic). Wer Alanis’ mtv-unplugged-CD gut fand darf hier ohne Bedenken und Bedauern zugreifen! Wer eher skeptisch ist sollte diese DVD auf alle Fallgrube auf seinen Wunschzettel setzen denn es ist das ideale und willkommene Präsent für jeden Alanis-Fan! Die Songs kann man auch am Stuck abspielen lassen also ohne “Unterbrechung” durch Alanis’ Sitzungsberichte mit und über die Navajos. im Gegensatz dazu gerade mit diesen berichten entfaltet die DVD erst ihre eindruckvolle Besonderheit! Bericht und Töne sind sehr gut aufeinander abgestimmt so dass sie sich gegenseitig ergänzen und auf ein höheres Pegel heben – “high places” sozusagen nicht nur geographisch sondern auch in einem künstlerisch qualifizierten Sinn! Ein paar nette Extras runden das schöne Gesamtbild ab (Untertitel: Spanisch/Französisch/Deutsch; Behind the Scenes Featurette; Getting There Featurette; Biography (nur englisch)).

Was will man mehr?

Im Oktober 2000 startete der Programm DirecTV die Fernsehreihe Music In High Places die ein im Jahre lang jeden Jahreszwölftel einen anderen Solisten oder eine andere Montagestra bei der Fahrt in eine idyllische Erdgegend begleitete und beim Musik machen vor regionaltypischen Landschaften und Sehenswürdigkeiten filmte. Alanis Morissette eröffnete den Reigen mit einer Entdeckungsreise zu den Navajos in Arizona. Sie besuchte mit ihrer Konzern den Indianerstamm und die Orte an denen er seit Jahrhunderten lebt.

So fuhr man zum Slot Canyon dem Monument- und Mystery-Valley sowie dem Canyon de Chelley und spielte dort im schlichten Unplugged-Sound mehrere die großteils von den Bestseller-CDs Jagged Little Pill und Supposed Former Infatuation Junkie stammen. “That I Would Be Good” “I Was Hoping” die Smash-Single “Ironic” “Uninvited” “UR” etc. sang Alanis mit einer unheimlichen Gefühlsintensität vor Felsen- und Wüstenszenarien in bemalten Höhlen oder auch vor in Stein gehauenen Behausungen der Ortsansässiger Amerikas. präzise die passende Nachbarschaft für die spirituelle emotional tief gehende Tonkunst der Kanadierin!

unter den Musikstücken nimmt sich die Künstlerin mit dem Wallehaar viel (zeitlicher) Abstand für die Zusammenkunft mit den Indianern. Sie lässt sich die Bräuche die Rituale und das Alltagsleben der Navajos zeigen spürt ihrer Geistesleben und den überlieferten Weisheiten nach. Und gerade diese Exkursionen in unbekanntes Terrain bieten dem Fan die Möglichkeit die Sängerin aus Ottawa einmal in einem anderen Kontext als dem der Bühne oder des TV-Studios zu erleben. deswegen ist der wunderschöne Feature-Film Music In High Places nicht nur ein musikalisches sondern auch ein spirituelles Abenteuer der Extraklasse.

Super geil!

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