Geliebter Fremder
Tony Gatlif wurde am 10. neunter Monat des Jahres 1948 in Algerien geboren. Zu seinen Ahnen zählen sowohl Algerier als auch Zigeuner. beide Kulturen beeinflussen ihn stark und inspirierten ihn zu einem Grossteil seiner Filme.
Anfang der sechziger Jahre verliess Gatlif Algerien und wanderte nach Französische Republik aus. von heute auf morgen einen Franc in der Tasche lernte er zunächst das rauhe Dasein auf der Strasse kennen.
Nach einem Kunststudium nahm Gatlif Schauspielunterricht und stand bereits wenige Jahre später neben Gérard Depardieu im Theatre national de Paris auf der Bühne. verbleibend die Schauspielerei und das Terz gelangte Gatlif schliesslich zum Film und legte mit LA dicke Luft AU POING sein erstes Drehbuch vor. 1975 wechselte er hinter die Fotokamera und drehte mit LA TETE EN Gemäuer sein Erstlingswerk als Regisseur. Drei Jahre später folgte der Vergütung LA TERRE AU VENTRE der anhand eines einzelnen Familienschicksals die Auswirkungen des Algerienkrieges schilderte.
Das Los der Zigeuner thematisierte Gatlif mit CORRE GITANO (1982) und LES PRINCES (1983) einem kompromisslosem Schicht über das Dasein der Zigeuner in den trostlosen Präservativ Vororten der von der Rezension hochgelobt wurde. über mehrere Länder hinweg verfolgte Gatlif die spüren der Rom (Hauptstadt von Italien) in seiner mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilm LATCHO DROM (1993). untergeordnet sein Lichtspiel GADJO DILO (1997) erzählt von existieren Hingabe und Elend der Rom (Hauptstadt von Italien) und wurde unter anderem mit dem Silbernen Leoparden in Locarno und einem César für die beste Filmmusik bedacht.
Tony Gatlif lebt in Frankreich und arbeitet bereits an einem neuen Projekt.
Was will man mehr?
ein verschneite Straße irgendwo im rumänischen Nirgendwo. Der junge Stéphane aus Paris gespielt von Romain Duris (Dobermann) trampt auf der Retrieval nach der Volkssängerin Dora Luka durch heruntergekommene Ortschaften. Eines nachts rettet er einen betrunkenen Roma vor der Wärme in dessen ärmliches Heim. Der Gemahl nimmt Stéphane auf und am nächsten morgiger Tag findet sich der Universalschraubenschlüssel inmitten einer neugierigen Romasippe wieder. Der uneingeladene Besucher wird zuerst von den Großfamilien misstrauisch befragt und durchsucht doch dann verspricht man ihm Einstiegshilfe auf seiner Suche. Stéphane wird Dauergast der Sippe und verliebt sich in die junge Tänzerin Sabina.
Tony Gatlifs dritter Film über das leben der halbnomadischen Roma ist eine authentische Liebesabenteuer voller Klänge Reigen, Reihen und Tränen. Den Überlebenskampf der geduldeten Minorität und Klänge als Ma der Absicherung einer eigenen Gepflogenheit vermittelt Gatlif hautnah und nahezu dokumentarisch. statt Zigeunerromantik erleben wir Lebenslust der Plage des Alltags zum Trotz. Stéphane findet als Unbekannter (starke) Zuneigung und Geborgenheit innerhalb der Großfamilie der Roma. derartig ein Leckerbissen wurde ihm in seiner reichen Heimatland vorenthalten. In Futur wird es ihm schwerfallen sich für die eine oder andere Kultur zu entscheiden. Es war die Wählerstimme einer Frau und der Tod seines Vaters die ihn in die Entfernung riefen. Sehnsucht und Gram trieben ihn. Die Sippe der Rom (Hauptstadt von Italien) bietet ihm einen Altvorderen und eine Ehefrau all das was er suchte. doch nicht nur Tanz und Leidenschaft sondern auch Tod und Stärke sind die stetigen Geschlechtswort der Heimatlosen.
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