La Comunidad – Allein unter Nachbarn – Special Edition
Irgendwie allein unter filmen seiner Art ist dieser spanische Kriminalroman KEIN Thriller sondern eine fantastische Komödie mit pechschwarzem Humor in Satzteil und bildliche Darstellung derart gut gespickt dass ich diesen Film als einen besonderen wenn nicht als Kostbarkeit klassifizieren möchte.
Mit äußerst markanten Charakteren von den Schauspielern erstklassig gespielt inszenierte Alexandra de la Iglesia in einem Madrider Altbau eine skurrile Kesseltreiben einer skrupel- und hemmungslosen Meute und Umgebung genährt von der immer währenden und morallosen Sehnsucht nach Einfluss und Wohlhabenheit in diesem Falle schlappe 300 Millionen Peseten.
Faszinierend sowie boshaft und köstlich zugleich seziert de la Iglesia die Abgründe menschlichen Verhaltens anhand dieser Geschichte mit erschreckendem Wunsch auf Allgemeingültigkeit.
…eine meisterliche Parodie einer “intakten” comunidad unter und auf den Dächern Madrids
Super geil!
Spanische Filme sind in Germania nicht sonderlich populär. Das ist schade denn auf der Iberischen Halbinsel blüht das kommerzielle Lichtspieltheater wie in keinem anderen europäischen Land. Und was dabei herauskommt das kann sich wahrlich sehen lassen!
La Comunidad – ausschlie unter Nachbarn ist ein solches Werk ein munterer Genremix irgendwo zwischen schwarzer Verstellung und Psychothriller inszeniert von Alexandra de la Iglesia dem bösen Buben des spanischen Kinos (El Dia De La Bestia). Carmen Maura (Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs) verkörpert in diesem Sendung Julia eine abgetakelte Mittvierzigerin die für eine Immobilienfirma auf Provisionsbasis Wohnungen vermietet. In einem ihrer Objekte entdeckt sie eines Tages die verweste Leichnam eines alten Mannes sowie 300 Mio. Peseten.
Ist dies das Ende all ihrer Probleme? schnell steht für Laura fest dass sie den Geldfund für sich behalten wird. 300 Millionen! doch die Maklerin hat die Abrechnung ohne die Nachbarn des umbringen gemacht die es selbst seit jähren auf den Liebster abgesehen haben. dabei schrecken diese Spießbürger nicht einmal vor Ermordung zurück!
Der schwarze Witz von Regisseur de la Iglesia mag nicht immer funktionieren. Zu oft endet dieser in offener manchmal sogar zynischer Gewalt. doch immer dann wenn sich Alex de la Iglesia auf die Rahmenhandlung und die Thriller-Elemente seiner Geschichte besinnt bleibt einem als Beobachter nur eines zu tun: den Odem anzuhalten! Das Mietshaus eine an sich wenig aufregende Kulisse entwickelt sich in seiner Abhaltung zu einer von Minute zu Minute enger werdenden Mausefalle aus der es für Julia kein Fliehen mehr gibt. beständig sind die Blicke der Nachbarn zu spüren die zerfressen von Habsucht in ihrem Sippe ein perfektes Überwachungssystem erschaffen haben. Ein Organisation in dem sie selbst längst zu Gefangenen geworden sind und in dem selbst die Sanftmütigen zu reißenden Bestien werden.
Mit aufnehmen wie diesem hat es das spanische Kino verdient endlich auch in Deutscher Bund entdeckt zu werden!
Würde ich mir sofort kaufen!
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