Oasis – Live By The Sea [UK IMPORT]
Die DVD “Live by the sea” enthält ein frühes Oasis-Konzert aus dem Southend Cliffs Pavillion im Frühlingszeit 1995.
Die Musikgruppe bietet dabei eine mitreißende und geradlinige Einsatz ihres Frühwerks die in keinster Fasson darunter zu leiden hat dass die bekanntesten Songs aus der Feder Noel Gallaghers zu diesem Zeit noch gar nicht existierten.
Der Schlagzeuger hetzt sich unbeholfen durch die Songs Rhythmus-Gitarrist Bonehead schlägt wie ein Uhrwerk die jeweiligen Akkorde an und Bassgitarrist Guigsy bewegt sich überhaupt nicht während sich die unterschiedlichen Charaktere der Gallagher-Brüder im Vordergrund und im Mittelpunkt der Kamera offenbaren:
Liam singt fast widerwillig und immer kurz vor einer ungebührlichen Miene stehend seine Parts und der wahrscheinlich coolste Charakter der Blauer Planet Noel lässt den gelassen-ironsichen Herzblutmusiker raushängen der in seiner Ferien sowohl ein Fußballhooligan als auch ein intellektueller schreiberling sein könnte.
Für Oasis-Fans ist dieses Musikaufführung ein absolutes Spitze da es wie gesagt keine zusammengewürfelte Best-of-Tracklist zu sehen gibt sondern eine Gemisch aus dem fast komplett vertretenen Debüt-Album “Definitely maybe” (es fehlen lediglich “Bring it on down” und “Shakermaker”) einer ganzen Menschenmasse hochwertiger B-Seiten und seltener Tracks sowie dem frühesten und packendsten “Morning glory”-Stück “Some might say”.
Zwischen den von Liam gesungenen Songs im klassischen Rock-Sound legt Noel natürlich auch seine Solo-Akustiksession ein die für mich immer mit das schönste bei Oasis ist; hier bringt er “Sad song” “D’yer wanna be a spaceman?” (bei dem er aus Vergesslichkeit in Verhältnis auf den Liedtext mittendrin aufhört; ganz charmante Aktion) und das ergreifende “Talk tonight”.
Ein weiterer besonders erwähnenswerter Höhepunkt ist eine schwungvolle Rock-Version des auf Glatzkopf akustisch gehaltenen “Married with children”.
Alles in allem bekommt der Oasis-Fan hier ein absolutes Konzert-Highlight geboten welches ursprünglich und natürlich rüberkommt sowie das wohl bis heute unerreichte Flair der frühen Jahre ohne großes Aufheben einfängt.
Super geil!
Wer wissen möchte wie alles begann wird an Live By The Sea seine helle Jubel haben. da diese Konzertaufzeichnung aus dem “Southend Cliffs Pavillion” zeigt Oasis ganz am Auftakt ihrer Traumkarriere. konzis bevor ihnen der Durchbruch zum Starruhm gelang und sie fast über Nacht eine phänomenale Oasismania auslösten traten sie am 17. April 1995 in einem vergleichsweise kleinen Klub an der englischen Küste auf und präsentierten sich noch einmal als ungeschliffene Diamanten. Roh rüde und ruppig musizierten sie an jenem Abend insgesamt 19 Schmöker der frühen Tage.
Auf der Setlist der rauen High-Energy-Show standen seinerzeit zunächst mal nahezu alle Songs der Plattenpremiere Definitely Maybe (übrigens das bestverkaufende Debütalbum der britischen Popgeschichte). So gab’s etwa die Debütsingle “Supersonic” (im Frühlingszeit ’94 veröffentlicht) den hiterprobten Slowsong “Live Forever” “Columbia” und “Up In The Sky” in energiegeladenen und krachenden Bühnenfassungen zu erleben. wahnsinnig spielten die Manchester-Mannen einige Raritäten und Single-B-Seiten (“Sad Song” “D’Yer Wanna Be A Spaceman” “Good To Be Free”). Und darüber hinaus hatten sie auch noch eine Coverversion des Beatles-Klassikers “I Am The Walrus” im Repertoire.
dieser eindrucksvolle Mitschnitt verdeutlicht einmal mehr dass die Team um die Gallagher-Brüder Liam und Noel auf der Speicher voll in ihrem Stück ist. erstens live im direkten Beziehung mit ihrem Publikum laufen die Jungs die in den 90ern gemeinsam mit Blur die Britpop-Bewegung anführten zur Bestform auf. Live By The Sea ist dafür der beste Beweis.
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