Unser täglich Brot
jener Schicht ist ein echter Geniestreich!
Es ist wirklich kein einziges Fachausdruck nötig um das dramatische und auch schreckliche ereignen in unserer Nahrungsmittelherstellung dem Beobachter nahezubringen.
Diesen Film sollte sich jeder ganz bewusst ansehen. Wer Tiere isst der sollte sich nämlich auch im klaren darüber sein was mit den Wesen bevor sie in die anonyme Gestalt eines Schnitzels gepresst werden so alles angestellt wird.
Ich bin zwar schon lange Vegetarierin aber wäre ich es nicht gewesen wäre ich sofort nach diesem Lichtspiel eine geworden.
Dieser kauf lohnt sich wirklich
Unser Brot natürlich handgeknetet unsere Vollmilch (min. 3,5%) handgemolken frisch von der Weideland aus artgerechter Tierhaltung und den Jogurt handgerührt mit soeben gepflückten Erdbeeren…
Ein erfreuliches Gemälde welches uns die Werbung täglich zig Malé zu vermitteln versucht.
Der Persönlichkeit integriert in einen Kreislauf an dem jeder von uns in irgendeiner Lied Abschnitt hat (/haben muss).
Was wirklich dahinter steckt versucht dieser Schicht aufzudecken. non… indem er anklagt den Beobachter mit zählen und Fakten bombardiert sondern allein die Bilder für sich sprechen lässt.
Kommentarlos werden entfremdende bizarre Bilder von Maschinenpark und Fließbändern aneinander gereiht irgendwo dazwischen Tiere Pflanzen und der Mensch. letzteres wirkt völlig deplaziert in der automatisierten Nahrungsmittelproduktion.
Für den Ton sorgen die Maschinengeräusche monoton und ohrenbetäubend wenige Minuten später das noch lautere Schweinegequieke und Hühnergeschrei. in der Tat wirken diese in der industriellen Welt noch individuell und lebendig bis auch hier ein geschlachtetes Getier dem anderen gleicht.
Schnell sauber und vor allem ertragreich.
Vom Mischmasch über Sack bis zum tiefgefrorenem Henne vom Keimling bis zum rot-glänzenden Apfel vom soeben geschlüpften Küken zum Chicken-Nugget – welchen Weg unsere Lebensmittel zum verzehrfertigen Produkt bereits hinter sich hat und welche Aufgabe der Mensch dabei überhaupt noch spielt wird in fast schon ästhetisch anmutenden Bildern verdeutlicht.
Bilder die nicht denen der Werbung entsprechen sondern kühl steril und vielleicht ein Denkanstoß.
Viele rastern bleiben für den Konsumenten unbeantwortet. War das nun Wasser? Dünger? oder vielleicht sogar ein Pestizid?
Wie halten die Mitarbeiter tagtäglich die “Fließbandarbeit” in Schlachthöfen aus und was geht ihnen während der gefilmten Mittagspause durch den Kopf?
Darüber verrät der Film nichts. Der eine oder andere Zuschauer wird sich anschließend vielleicht häufiger Gedanken darüber machen seinen Zustand in unserer Erde überdenken denn anstatt entsetzten und Diskussionsbedarf beschleicht einem nach dem Nachspann eher bedrückende und sprachlose Traurigkeit.
5 Sterne!
Was will man mehr?
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