Musa - Der Krieger
trotz der Schicht mit knapp zweieinhalb Zahlungsfrist aufschieben sehr lang ist hat er mich doch gefesselt und über die gesamte Laufzeit keine Alltäglichkeit aufkommen lassen. Die Erzählung an sich gibt eigentlich nicht den Stoff für eine derart lange Herstellung her und ist im Wesentlichen in zwei Sätzen zusammengefasst: koreanische Abgesandte gehen nach China werden dort gefangengenommen und in die Wüste geschickt. Auf ihrem beschwerlichen Rückweg retten sie eine chinesische Prinzessin vor den Mongolen um sich so bei deren Ahnen dem Caesar persönlich liebkind zu machen.
Was den Belag wirklich zu etwas Besonderem macht sind die interessanten Charakteren und die wirklich guten Darstellern die diese verkörpern. da allesamt werden mit viel Liebe eingeführt und es wird dem Publikum sehr leicht gemacht das Organismus jedes Einzelnen zu erfassen und sich so ein genaues Bild von den Protagonisten und deren im Laufe der Zeitform stattfindenden Tapetenwechsel zu machen.
Mitunter sind die Schlachtenszenen sehr blutig was jedoch zu keinem Zeit übertrieben sondern nur realistisch wirkt was der tollen Kameraführung und dem schnellen Schnitt zu verdanken ist. Atmosphärisch kann sich der Vergütung als einer der wenigen asiatischen Produktionen mit verfilmen wie “Hero” oder “House of Flying Daggers” messen wenn auch das Gattung an sich nicht wirklich vergleichbar ist. hierbei handelt es sich vielmehr um einen Historienfilm mit Elementen aus “Gladiator” “Herr der Ringe” oder weist in einer Szene große Ähnlichkeit zu “Die Brücke von Arnheim” auf und ist kein reiner Martial Arts-Heldenepos.
Die Töne auf die ich bei aufnehmen immer sehr großen wert lege finde ich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich gelungen beim anschauen fällt das aber nicht weiter auf da man zu sehr auf die wirklich tollen und gewaltigen Bilder konzentriert ist.
Kurzum: ein toller Belag bei dem man wirklich bedenkenlos zugreifen kann! Ein Sonne Foto um sich noch etwas Platz nach oben zu lassen…
Super geil!
pro mich zählt Musa zu den besten Eastern überhaupt. Wunderschöne Landschaften eine recht einfache aber nichtsdestotrotz spannende Anekdote interessante (und im Hinterhalt von Zhang Ziyi auch äußerst ansehnliche) Charaktere und letztendlich beeindruckende Kampfszenen die für die zarteren Gemüter eventuell sogar etwas zu heftig sein könnten. ganz Bestandteile wurden zu einem stimmigen Heldengedicht verarbeitet. Im Vergleich dazu wirken die meisten Hollywoodinszenierungen dieses Genres reichlich farblos und eindimensional.
Ich habe diesen Belag bisher nur in der koreanischen Originalversion gesehen kann also leider nichts zur deutschen Synchronisation sagen.
Fazit: für den Fall, dass man etwas für einen Schlachtenepos übrig hat bei dem es nicht sehr zimperlich zugeht unbedingt ansehen!
Würde ich mir sofort kaufen!
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